SaLu Futtermittel

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Pferdefütterung sollte nach Leistungsbeanspruchung, Alter, Kondition,
Temperament und insbesondere nach dem Gewicht gestaltet werden.

Bedarfsgerecht versorgen
Unter- oder Überversorgung mit Nähr- und Wirkstoffen vermeiden. Vor allem
die Eiweißversorgung liegt häufig weit über dem Bedarf. Eneretische Über-
versorgung kann zu Adipositas (Verfettung) führen und Gesundheitsprobleme
verursachen. Calcium-Phosphor-Verhältnisin der Gesamtration nicht
unter 1:1 und nicht über 3:1.

So "wiegen" Sie Ihr Pferd mit dem Maßband
Messen Sie Brustumfang und Körperlänge (Abstand Buggelenk -> Sitzbeinhöcker)
Ihres Pferdes, und ermitteln Sie dann mit der folgenden Formel sein ungefähres
Gewicht.
Lebendgewicht=
Brustumfang (cm²) x Körperlänge (cm)

                                                11.900

Rauhfutter als Grundlage
Die mindestmenge an Raufutter (heu / Heulage): 1 kg pro 100 kg Körpergewicht
und Tag. Zur Verbesserung der Verdauungsvorgänge (Speichelbildung, Schichtung
des Futters im Magen und Passagegeschwindigkeit des Futters durch den Magen
und Dünndarm) sollte zuerst Rauhfutter und nach 10-15 Minuten das Krippenfutter zugeteilt werden.

Richtig eingeteilte Futtermengen
Nicht mehr als 0,4 kg Krippenfutter pro 100 kg Körpergewicht und Mahlzeit füttern.
Richtwerte:
> bis 4 kg Krippenfutter täglich mind. 2 Mahlzeiten
> 4 - 6 kg Krippenfutter mind. 3 Mahlzeiten
> über 6 kg Krippenfutter mind 4 Mahlzeiten

Futterhygiene
Nur Hygienisch einwandfreie Futtermittel füttern.

Hastige Futteraufnahme
Wenn Pferde zum Schlingen neigen, verringern Freßhindernise bei der Kraftfutter-
vorlage (Steine, Heuhäcksel) die Gefahr der Schlundverstopfung.

Ruhe nach dem Fressen
Fütterungszeiten und anschließende Ruhepausen (ca. 1,5 Stunden) konsequent
einhalten, um optimale Verdauung zu gewährleisten und Koliken vorzubeugen.

Pferde brauchen Salz
Für ausreichende Salzaufnahme sollte ein Salzleckstein zur Verfügung stehen.

Gesundheitsvorsorge
Zahnkontrollen, Wurmkuren und Schutzimpfungen regelmäßig durchführen,
da en direkter Zusammenhang zur Verdauung besteht.

Futterumstellung
Das Pferd langsam auf einen Futterwechsel einstellen, besonders zu Beginn der
Weidesaison, da junges Gras sehr protein- und energiereich, aber rohfaserarm ist.

Spätere Erkrankungen vorbeugen
Falsche oder einseitige Fütterung kann zu Erkrankungen führen, die erst im
Erwachsenenalter auftreten. Um diesem vorzubeugen, ist eine bedarfsgerechte Ernährung sehr wichtig. Vor allem ist auf eine ausgewogene Mineralstoffversorung
besonders bei wachsenden Pferden auch während der Weideperiode zu achten.

Die Bedürfnisse des Pferdes sollte bei der Rationsgestaltung im Mittelpunkt stehen. Nicht was der Mensch sich ausdenkt, sondern was das Pferd benötigt und verdauungsphysiologisch umsetzen kann, sollte der Maßstab in der Pferdefütterung sein!